Ein Gespenst ärgerte beim Wylerbach

Jede Nacht die Menschen

Insbesondere auf die Angeber

Hatte das Gespenst es abgesehen

Man sagt, es sei selbst einmal

Ein Angeber gewesen, wofür es jetzt zu bezahlen hätte

 

Ein Mann aus Münster machtesich eines Nachts

Von Ulrichen aus auf den Heimweg

Man sagte ihm, er solle doch

So spät abends nicht so nahe

Zu dem Gespenst beim Wylerbachgehen

Der Mann, ein Angeber, jedoch lachte nur

 

Als dieser dann zum Bächlein kam

Erwartete ihn das Gespenst bereits

Begann zu rumoren und schlagen

Packte den Mann am Gurgel

Riss ihn hin und her durch den Schnee

So dass man es am darauf folgenden

Tag noch sehen konnte

 

Das Gespenst liess den Manntrotzdem am leben

Und der Münsterer lief davon

Von dieser Nacht an ging er dann

Nie wieder in die Nähe dieses Ortes

Hörte auf zu prahlen undanzugeben

Damit es ihm der Liebe Gottvergeben möge